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Andreas (16) war drei Wochen lang in einer Bank

Jugendscala:  Andreas, wie bist du zu deinem Berufspraktikum gekommen ?

Andreas:  Tja, zuerst wollte ich eigentlich zu einer Software-Firma. Die macht Computerspiele. Aber da  waren schon zwei aus meiner Klasse. Da bin ich eben zur Bank gegangen. Ich wollte irgendwas mit Computern und Geld machen.

Jugendscala: Hat das Praktikum dir dann geholfen ?

Andreas: Ja, ich bin jetzt fast sicher, dass ich später einmal Bankkaufmann lernen will.

Jugendscala: Hat es dir in der Bank gut gefallen ?

Andreas:  Naja, in den ersten Tagen war ich nur eine billige Arbeitskraft. Ich 'durfte' Briefmarken und Adressen auf 10.000 Briefumschläge kleben. Das war schon ziemlich blöde. Aber dann hat es echt Spass gemacht. Ich habe den ganzen Betrieb kennengelernt. Zuerst war ich eine Woche im Sekretariat: Akten sortieren. Dann war ich im Schalterraum: Schecks ausstellen, Geld wechseln und Sparbücher ausfüllen. Das war gar nicht mal so schwer. Ich durfte auch mal in den Tresorraum gehen und einmal sogar in Köln Geld abholen. Es war schon sehr interessant.

Jugendscala:  Wie sieht denn so eine Bankausbildung aus ?

Andreas:  Eigentlich kann ich schon jetzt nach der 10. Klasse von der Schule direkt zur Bank gehen. Ich will aber noch auf jeden Fall mein Abitur machen. Danach muss ich dann zwei Jahre auf die höhere Handelsschule gehen und noch ein Jahr Praxisuntericht machen - so eine Art Lehre. Das sind dann jeden Monat zwei Wochen Unterricht und zwei Wochen Praxis in der Bank.

Jugendscala: Wie sind denn da die Chancen, einen Arbeitsplatz zu bekommen ?

Andreas:  Im Moment sieht es nicht so gut aus. Es ist alles ziemlich voll. Aber ich bin ja wohl in sieben, acht Jahren mit der ganzen Ausbildung fertig. Dann müsste es gut gehen. Bis dahin habe ich auch noch mehr Computerkentnisse, und das wird ja heute sehr gesucht.